Rentenreform – Chance jetzt ergreifen!

Pressemitteilung der Jungen Union Heilbronn zur geplanten Rentenreform

Heilbronn, 25. Juni 2026 – Der Kreisverband Heilbronn der Jungen Union begrüßt die Empfehlungen der Rentenkommission und fordert die Bundesregierung auf, die historische Chance für eine umfassende Reform des Altersvorsorgesystems jetzt entschlossen zu nutzen.

Die Rentenkommission hat ihren einstimmigen Bericht vorgestellt und damit die Chance für die größte Rentenreform der letzten Jahrzehnte eröffnet. Diese Chance gäbe es ohne den Einsatz der Jungen Union nicht. Die Junge Union war in den vergangenen Jahren und Monaten die politische Kraft für Reformen und Generationengerechtigkeit in unserem Land. Wir haben Generationengerechtigkeit in Parlamente, Debatten, soziale Medien und an die Stammtische der Republik getragen. Nur durch diesen Druck liegt der Bericht schon jetzt vor und nicht erst am Ende der Legislatur. Jetzt muss aus den Empfehlungen konkrete Politik werden!

Die Empfehlungen der Kommission greifen zentrale Forderungen auf, für die sich die Junge Union seit Langem einsetzt. Dazu zählen insbesondere:

· der Einstieg in die Kapitaldeckung nach schwedischem Vorbild,

· die Wiedereinsetzung und Erhöhung des Nachhaltigkeitsfaktors,

· die faire Verteilung der Lasten des demografischen Wandels,

· die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung,

· die Abschaffung der „Rente mit 63“,

· soziale Härtefallregelungen für gesundheitlich belastete Personen,

· sowie die klare Forderung, versicherungsfremde Leistungen künftig aus dem Bundeshaushalt zu bezahlen.

Das Gesamtpaket der Kommission ist keine Forderung nach einem Kürzungsgesetz. Es ist ein Vorschlag für ein besseres Rentensystem mit langfristig höheren Renten. Der Vorschlag stellt das Gesamtsystem strukturell wieder auf stabilere Füße. Er schafft Verlässlichkeit, erkennt Leistung gerecht an und verbindet dies mit deutlich mehr Generationengerechtigkeit.

Entscheidend ist jetzt, dass die Bundesregierung die Empfehlungen nicht verwässert. Keine Rosinenpickerei, kein Stückwerk, kein à la carte. Diese Reform funktioniert nur im Ganzen.

Der Kreisvorsitzende Julius Förch erläutert: „Insbesondere der Einstieg in die Kapitaldeckung nach schwedischem Vorbild bietet die einzigartige Chance, unser Rentensystem langfristig auf sichere Beine zu stellen. Bereits in meiner Seminararbeit in der 11. Klasse – also bereits 2022 – habe ich mich hierfür deutlich ausgesprochen. Daher ist es umso bedauerlicher, dass diese notwenige Reform über Jahre herausgezögert wurde, weil sowohl CDU- als auch SPD-geführten Bundesregierungen der Mut gefehlt hat, Reformen nicht mehr in Legislaturperioden zu denken. Es ist schade, dass nicht bereits seit Jahren von den wirtschaftlichen Entwicklungen am Kapitalmarkt profitiert werden konnte.“

Die Bundesregierung und der Bundeskanzler haben eine Rentenreform in diesem Jahr versprochen, basierend auf den Empfehlungen für eine umfassende Reform des gesamten Altersvorsorgesystems. Die Kommissionsempfehlungen liegen nun vor. Jetzt muss die Reform kommen. Bis zum Beginn der Sommerpause müssen verbindliche Eckpunkte im Kabinett beschlossen werden. Die Junge Union wird diesen Prozess konstruktiv begleiten, unterstützen und, wo nötig, erneut für Generationengerechtigkeit kämpfen. „Schafft die Bundesregierung die Reform unseres Rentensystems auf Basis der vorliegenden Vorschläge, so hat sie meinen größten Respekt verdient!“, schließt Förch ab.